NOVA

Spotify, Apple Music & Co.: was geht und was nicht

Viele fragen: „Warum kann ich nicht einfach meine Spotify-Playlist in NOVA abspielen?“ Hier ist die ehrliche Antwort. Kurz gesagt: Nicht wir sperren das, sondern die Musikdienste und das Urheberrecht.

Was du heute schon tun kannst:

🎵 Eigene Musikdateien (MP3, M4A, WAV, FLAC, Videos): alles geht. Lichtshow, 3D-Klang, Live-Modus und Video-Macher.

🌐 Musik von Spotify, Apple Music, YouTube & Co.: am Computer (Chrome oder Edge) über „+ Musik“ → „Musik von Spotify & Co.“. Du spielst die Musik wie gewohnt im Webplayer des Dienstes in einem anderen Tab ab und teilst den Ton dieses Tabs mit NOVA. Die Lichtshow tanzt dann im Takt. NOVA nimmt dabei nichts auf und speichert nichts. Videos lassen sich so nicht erstellen.

Die Dienste im Einzelnen

DienstDirekt in NOVA abspielenLichtshow über „Musik von überall“Video für TikTok
SpotifyNeinJa, am ComputerNein
Apple MusicNeinJa, am Computer (Webplayer)Nein
YouTube / YouTube MusicNeinJa, am ComputerNein
SoundCloud, Deezer, Tidal, Amazon MusicNeinJa, am Computer (Webplayer)Nein
Eigene DateienJaJa, überallJa, wenn du die Rechte hast

Warum nicht direkt?

Spotify: Die Regeln für Entwickler (Spotify Developer Policy) verbieten ausdrücklich, Spotify-Musik mit Bildern, Videos oder Animationen zu verbinden („Synchronisation mit visuellen Medien“). Genau das ist aber NOVA. Außerdem bekommen neue Apps nur noch einen kleinen Testzugang. Den vollen Zugang vergibt Spotify inzwischen nur an Firmen mit mindestens 250.000 aktiven Nutzern im Monat. Die Daten zu Takt und Stimmung eines Songs hat Spotify für neue Apps ebenfalls abgeschaltet.

Apple Music, Deezer, Tidal, Amazon Music: Die Songs sind kopiergeschützt (DRM). Der Browser spielt sie ab, lässt aber kein anderes Programm in den Ton „hineinhören“. Ohne das kann keine Lichtshow im Takt reagieren. Diesen Schutz zu umgehen, ist verboten.

YouTube: Videos dürfen nur im offiziellen YouTube-Player laufen. Ton und Bild davon zu trennen oder weiterzuverarbeiten, erlauben die Nutzungsbedingungen nicht.

Videos für TikTok & Co.: Musik mit Bildern zu einem Video zu verbinden, braucht ein eigenes Recht (Synchronisationsrecht). Das Abo bei einem Musikdienst erlaubt nur das private Anhören. Deshalb macht der Video-Macher nur Videos aus deinen eigenen Dateien. Für TikTok nimmst du am besten deine eigene Musik oder fügst den Song später in der TikTok-App aus deren Musik-Bibliothek hinzu.

§§ 15, 16, 19a, 95a UrhG (Verwertungsrechte und Schutz technischer Maßnahmen); Spotify Developer Policy; Nutzungsbedingungen von YouTube

Ist „Musik von überall“ erlaubt?

NOVA hört nur in deinem eigenen Browser mit, wie laut die Bässe und Höhen gerade sind, so wie ein Lichtorgel-Gerät neben einem Lautsprecher. Es wird nichts aufgenommen, kopiert oder gespeichert, und der Kopierschutz wird nicht umgangen: Der Browser gibt nur den Ton frei, den du selbst zum Teilen auswählst. Bitte beachte trotzdem die Nutzungsbedingungen deines Musikdienstes. Auf dem Handy erlauben die Betriebssysteme das Teilen von Ton aus anderen Apps leider nicht.

Und in Zukunft?

Stand: Oktober 2026. Die Regeln der Musikdienste können sich ändern. Diese Seite ist eine allgemeine Information und keine Rechtsberatung.

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